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Donnerstag, 18. Januar 2018

Vertraue!

Kopie des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus
in der Kapelle der Heiligen Faustina
unter der Basilika der Barmherzigkeit Gottes

Schon zum dritten Mal habe ich jetzt mit meiner lieben Schwester eine Pilgerreise zum Gnadenbild des Barmherzigen Jesus in Krakau unternommen.

Ziel dieser Pilgerreisen war es, gemeinsam mit der Heiligen Schwester Faustina auf den Wegen der Göttlichen Barmherzigkeit zu gehen und vor allen Dingen wirklich zu lernen, unserem Heiland Jesus Christus allein zu vertrauen.

Jesus Christus beauftragte die Heilige Schwester Faustina, den Menschen von Seiner unergründlichen und unerforschlichen Barmherzigkeit zu künden und den Menschen deutlich zu machen, dass unser Gott ein guter, barmherziger und jeden Menschen liebender Gott ist.

Man muss wissen, dass die Heilige Schwester Faustina eine einfache und ungebildete Nonne war, die schon im jungen Alter von nur 33 Jahren an Tuberkulose starb. Obwohl die Heilige Faustina in ihrem ganzen Leben nichts Außergewöhnliches tat, ist sie heute auf der ganzen Welt als Apostelin der Barmherzigkeit Gottes bekannt.

Die Heilige Schwester Faustina hinterließ ein Tagebuch, in dem sie schildert, wie Gott sie mit außergewöhnlichen Gnaden beschenkte und sie zu den Gipfeln der mystischen Gottesvereinigung führte. Unser Heiland Jesus Christus sprach zu ihr durch Visionen, indem Er Sich als der Barmherzige Jesus zeigte und zwar im Glorienschein des Auferstandenen Christus mit einem blassen und einem roten Strahl, die von der Öffnung Seines Gewandes an der Brust, also von Seinem  Herzen ausgingen.

In der Kapelle der Heiligen Faustina unter der Basilika der Barmherzigkeit Gottes

Alle diese Gnaden dienten der Entdeckung des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes. In ihrem Tagebuch kann man diese Botschaft des Barmherzigen Jesus nachlesen, die an die Wahrheit von der erbarmenden Liebe Gottes zu jedem Menschen erinnert und dazu aufruft, die Barmherzigkeit Gottes durch Leben, Wort und Gebet allen Menschen zu verkünden. Dieses Tagebuch wurde nach dem Tode der Nonne weltberühmt.

Das Bild des Barmherzigen Jesus wurde nach den Visonen der Heiligen Schwester Faustina insgesamt dreimal künstlerisch umgesetzt, wobei das Bild in Krakau, welches von dem Maler Adolf Hyła stammt, das bekannteste und beliebteste Gnadenbild geworden ist.

Du magst darüber spötteln, liebe Leserin, lieber Leser, so wie es auch in vielen katholischen Kreisen üblich ist. Eine nicht wegzuwischende Tatsache ist aber, dass unzählige Menschen auf der ganzen Welt durch diese Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes wieder zu Gott gefunden haben und gerade auch durch dieses Gnadenbild des Barmherzigen Jesus Bekehrungen und auch viele weitere Gnaden erlangt haben.

Auch ich bin ein Mensch, dem durch dieses Gnadenbild eine große Gnade Gottes zuteil wurde. Du magst darüber lachen liebe Leserin, lieber Leser. Aber dieser Blog existiert gerade deshalb, weil Jesus mir unter anderem auch durch dieses Bild die Gnade der Bekehrung schenkte und die zerrüttete und leidvolle Beziehung zu meinem Vater auf wunderbare Weise heilte.

 

So reiste ich jetzt schon zum dritten Mal anlässlich meiner Bekehrung zum Gnadenbild des Barmherzigen Jesus nach Krakau.

Aufgrund traumatischer Ereignisse in der Kindheit gehöre ich zu den Menschen, denen es sehr schwer fällt, zu vertrauen. Gerade auch deshalb spricht es mich im Innersten meines Herzens so sehr an, wenn ich im Tagebuch der Heiligen Schwester lese, wie der Barmherzige Jesus in einer Vision zu ihr spricht:

Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß - und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, umso mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freude, denn in solche Seelen gieße ich alle Meine Gnadenschätze. Es freut Mich, dass sie viel verlangen, denn es ist Mein Wunsch, viel zu geben, und zwar sehr viel. Es betrübt Mich dagegen, wenn die Seelen wenig verlangen und ihr Herz verengen.
(Tagebuch 1578)

Ich habe mich schon sehr durch die Gnade Gottes verändern dürfen, und so setze ich mein ganzes Vertrauen auf unseren Heiland Jesus Christus allein.

Ich bin mir sicher, wenn auch Du, liebe Leserin und Du, lieber Leser, Dein ganzes Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus setzt, wird Er auch Dir Seine Gnadenschätze schenken. Deshalb sage Dir immer wieder:


Und lass dieses Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus tief in Dein Herz sinken, damit Dein Vertrauen auf den Herrn dort Wurzeln schlägt und Dir von niemandem mehr gestohlenen werden kann.



Mittwoch, 17. Januar 2018

Pilgerreise zum Gnadenbild des Barmherzigen Jesus

Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus
in der Sankt-Josef-Kapelle im Kloster der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit
zu Krakau-Łagiewniki 


Anlässlich des Jahrestages meiner Bekehrung vor 12 Jahren unternahm ich mit meiner lieben Schwester Annette in der Zeit vom 10. Januar bis zum 15. Januar 2018 eine Pilgerreise zum Gnadenbild des Barmherzigen Jesus in Krakau.

In dem Krakauer Ortsteil Łagiewniki befindet sich das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes. Das Ziel unserer Pilgerreise war das weltberühmte Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, welches sich in der Sankt-Josef-Kapelle des Klosters der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit befindet und das Herz des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes bildet.

Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus mit der Unterschrift


JEZU UFAM TOBIE
 
(JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH)

entstand nach einer Vision der polnischen Nonne und Heiligen, der Schwester Maria Faustina Kowalska, deren vollständiger Ordensname Schwester Maria Faustina vom Allerheiligsten Altarsakrament lautet. Die Vision der Heiligen Schwester Faustina wurde insgesamt dreimal künstlerisch umgesetzt, wobei das Gnadenbild in Krakau-Łagiewniki die größte Popularität erlangt hat. Dieses Bild von dem Kunstmaler Adolf Hyła ist heute weltweit in ungezählten Kopien und Reproduktionen verbreitet.

Auf dem Weg zum Gnadenbild

Die Heilige Schwester Faustina schreibt am 22. Februar 1931 in ihr Tagebuch: 

Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: 

"Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt.
Ich verspreche, dass jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden, den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen, wie Meine Ehre." 
(Tagebuch 47 - 48) 

Jesus Christus machte also wunderbare und größtmögliche Versprechungen:  

Jeder Mensch, der dieses Bild verehrt, wird 
1. nicht verloren gehen
2. den Sieg über Feinde schon hier auf Erden erleben 
3. in seiner Todesstunde von Jesus persönlich wie Seine Ehre gegen den schlimmsten aller Feinde - nämlich den Teufel - verteidigt werden
 
Wie wunderbar sind diese Versprechungen Jesu!
 
Setzen wir also unser ganzes Vertrauen auf unseren geliebten Retter und Erlöser Jesus Christus und verehren wir Jesus gemäß Seinem Heiligen Wunsche in diesem Gnadenbild!
 
Lesen wir noch, wie Jesus Christus die Strahlen, die von Seinem Herzen ausgehen, der Heiligen Schwester Faustina erklärte: 
 
"Die zwei Strahlen bedeuten Blut und Wasser. Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt; der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist...
Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals, als Mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde.
Diese Strahlen schützen die Seelen vor dem Zorn Meines Vaters.
Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird, denn der gerechte Arm Gottes wird ihn nicht erreichen." 
 (Tagebuch 299)



Dienstag, 16. Januar 2018

Jesus, ich vertraue auf Dich!




Pater Dr. Joseph Vadakkel, M.C.B.S., spricht über die

Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit,

die unser geliebter Heiland Jesus Christus der Heiligen Schwester Faustina gegeben hat.


Pater Dr. Joseph Vadakkel wurde am 16.01.1965 in Kallarkutty im südindischen Staat Kerala geboren. Er wurde auf den Namen Sabu Sebastian getauft und besuchte von 1971 bis 1981 die Klosterschule in Kallarkutty.

Nach seiner Schulzeit trat er der Missionarischen Kongregation des Allerheiligsten Sakraments (Missionary Congregation of the Blessed Sacrament, M.C.B.S.) in Kottayam (Indien) bei und erhielt den Namen Joseph Vadakkel.

Am 29.12.1993 wurde er zum Priester geweiht.

1994 wurde er zum Direktor eines eucharistischen Exerzitienzentrums in Kerala (Indien) ernannt.

1997 wurde Pater Joseph zum ersten Mal zu Exerzitien nach Europa eingeladen. Seitdem hält er Exerzitien in vielen Ländern, insbesondere in der Schweiz, in Deutschland, Polen, Österreich und in vielen anderen Ländern.

Im Januar 2003 wurde Pater Joseph zwecks Promotion auf die Philippinen gesandt und erwarb seinen Master an der Universität "Ateneo De Manila University Loyola School".

Sein Promotionsstudium nahm Pater Joseph an dem Institut "Asian Social Institute" in Manila auf. Seine Studienschwerpunkte lagen in folgenden Bereichen:
Heilige Eucharistie, Heiliger Geist, das Feuer Jesu auf der Erde, Emmaus-Geschichte, die Lehren von Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.

Im Jahr 2009 promovierte er und bekam den Doktortitel mit Auszeichnung verliehen. 

Am 17. Juli 2009 erhielt Pater Dr. Joseph Vadakkel den apostolischen Segen von Papst Benedikt XVI. für seine Mission "Eucharistische Flamme".

Momentan verbringt Pater Dr. Joseph Vadakkel den größten Teil seiner Zeit in Europa, um sich ganz seiner Mission zu widmen und Seminare und Einkehrtage durchzuführen.




Dienstag, 9. Januar 2018

Gebet zum Barmherzigen Jesus

Die Statue der Heiligen Schwester Faustina zeigt in der
Kapelle des Klosters der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit zu Krakau-Łagiewniki
auf das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus. 


Barmherziger Jesus, ich vertraue auf Dich!
Nichts soll mich mehr ängstigen und beunruhigen.
Ich vertraue auf Dich früh und spät,
in Freuden und Leiden,
in Versuchungen und Gefahren,
im Glück und Unglück,
im Leben und Tode,
für Zeit und Ewigkeit.
Ich vertraue auf Dich beim Gebet und bei der Arbeit,
bei Erfolgen und Misserfolgen,
im Wachen und Ruhen,
bei Trübsal und Traurigkeit,
ja selbst in meinen Fehlern und Sünden will ich unerschütterlich auf Dich vertrauen.
Du bist ja der Ankergrund meiner Hoffnung,
der Stern meiner Wanderschaft,
die Stütze meiner Schwachheit,
die Verzeihung meiner Sünden,
die Kraft meiner Tugend,
die Vollendung meines Lebens,
der Trost meiner Sterbestunde,
die Freude und Wonne meines Himmels. 
Barmherziger Jesus,
Du starke Ruhe und sichere Burg meiner Seele,
vermehre mein Vertrauen und
vollende meinen Glauben an Deine Macht und Güte.
Wenn ich auch der ärmste Deiner Verehrer und
der letzte Deiner Diener bin,
so will ich doch groß und vollkommen sein im Vertrauen,
dass Du mein Heil und meine Rettung bist für die ganze Ewigkeit.
Dieses mein Vertrauen sei meine Empfehlung bei Dir,
jetzt und alle Zeit,
am meisten aber in der Stunde meines Todes!
Amen.



What Child is This




Sonntag, 7. Januar 2018

Sagt es leise weiter

Weihnachtskrippe in der Lambertuskirche zu Düsseldorf


Sagt es leise weiter,
sagt allen, die sich fürchten,
sagt leise zu ihnen:
Fürchtet euch nicht,
habt keine Angst mehr,
Gott ist da.
Er kam in unsere Welt,
einfach, arm, menschlich.
Sucht Ihn,
macht euch auf den Weg!
Sucht Ihn nicht über den Sternen,
nicht in Palästen,
nicht hinter Schaufenstern.
Sucht Ihn dort, wo ihr arm seid,
wo ihr traurig seid und Angst habt.
Da hat Er Sich verborgen,
da werdet ihr Ihn finden,
wie einen Lichtschein im dunklen Gestrüpp,
wie eine tröstende Hand,
wie eine Stimme, die leise sagt:
Fürchte dich nicht!

(Unbekannter Verfasser)