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Sonntag, 22. April 2018

Die Einsetzung der Eucharistie



Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach Er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist Mein Leib. Dann nahm Er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist Mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. 
(Matthäus 26,26 - 28)
Während des Mahls nahm Er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach Er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist Mein Leib. Dann nahm Er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus. Und Er sagte zu ihnen: Das ist Mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.  
(Markus 14,22 - 24)
Und Er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist Mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm Er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in Meinem Blut, das für euch vergossen wird.
(Lukas 22,19 - 20)
Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der Er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist Mein Leib für euch. Tut dies zu Meinem Gedächtnis! Ebenso nahm Er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in Meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu Meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis Er kommt.  
 (1 Korinther 11,23 -26)

Samstag, 21. April 2018

Gott ist in der Stille

Die Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche Sankt Marien in Bochum-Stiepel
ist ein idealer Ort der Stille für Gebet und Anbetung

Unsere Zeit ist gekennzeichnet von Lärm, Hektik und Stress.

Pausenlos jagen unzählige Nachrichten, wichtige und unwichtige Informationen und Unmengen verschiedenster Bilder rund um den Globus. Die Menschen schauen wie gebannt auf ihre Smartphones, viele sind geradewegs zu sogenannten Smartphone-Zombies geworden, die gar nicht mehr ohne ihre Handys leben können. Radio, Fernsehen und vor allen Dingen das Internet fordern unsere ständige Aufmerksamkeit. Wir könnten ja etwas wichtiges verpassen.

Ein Event jagt den anderen. Ein Hype folgt dem nächsten. Sport, Shows, Musik, Comedy, Film und Kino, das Leben der sogenannten Stars und Sternchen und alles, was unsere bunte, schrille und Gott-ferne Welt sonst noch so an Zeitvertreib bietet, verhindern und vertreiben jede Besinnung und jede Innerlichkeit.

Auch der Arbeitsalltag ist immer hektischer und stressiger geworden. Ein Termin jagt den nächsten. Wir werden von E-Mails geradezu bombardiert, und wir müssen ständig erreichbar sein.

Selbst in den Kirchen finden wir keine Ruhe mehr. Sogar dort muss jetzt alles einen Eventcharakter haben, die Musik muss laut und fetzig sein, und auch die Politik hat mittlerweile Einzug in den Gottesdienst gehalten. Manche Gottesdienste ähneln eher einer Parteitagsveranstaltung als einer Begegnung mit dem Herrn.

Doch wer denkt noch an Gott? Wer hat noch Zeit für Ihn, Der uns geschaffen hat und Der uns über alle Maßen liebt? Wer findet noch die Ruhe zur Begegnung mit dem Herrn Jesus Christus im stillen Gebet oder in der anbetenden Betrachtung des Heiligsten Altarsakramentes?


Kreuz auf dem großen Wallfahrtsplatz des Klosters Stiepel

Doch Gott finden wir nicht im Lärm. Gott ist in der Stille, denn nur in der Stille begegnen wir der Göttlichen Wahrheit.

Unser Herr Jesus Christus hat dreißig Jahre Seines Lebens in der Stille gelebt. Während der drei Jahre Seines öffentlichen Wirkens hat Er Sich immer wieder in die Wüste oder an einen einsamen und stillen Ort zurückgezogen, um mit dem Vater zu sprechen und Ihm zuzuhören.

Auch wir sollten uns regelmäßig an einen stillen Ort zurückziehen, wo wir ganz alleine mit dem Herrn zusammen sind. Denn Gott finden wir nicht im Lärm. Ist es nicht so, dass der Lärm sogar immer lauter und aufdringlicher wird, weil Gott dort abwesend ist? Der Lärm dieser Welt dient hauptsächlich dazu, uns Menschen von Gott wegzuziehen.

Gott ist jedoch in der Stille. Wir finden Ihn im stillen Gebet und in der schweigsamen Anbetung des Heiligsten Altarsakramentes. Und nur in der Stille können wir Gottes leise Stimme wahrnehmen.

Unser Herr Jesus Christus wartet in der Stille auf uns. In der Stille lauscht der Herr unserem Gebet und nur in der Stille können wir vernehmen, wenn Er zu uns spricht.

Der von mir sehr geschätzte dänische Theologe und Philosoph Søren Kierkegaard (1813 - 1855) beschrieb seine Erfahrungen über das Gebet in der Stille einmal folgendermaßen:

"Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörer. Ich meinte erst, beten sei Reden. Ich lernte aber, dass beten nicht Schweigen ist, sondern Hören. So ist es: Beten heißt nicht, sich selbst reden hören. Beten heißt: Still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört."

Begeben wir uns doch täglich in die Stille vor unserem geliebten Herrn Jesus Christus! Dort in der Stille  schenkt Er uns all die Kraft, die wir brauchen, um unseren Aufgaben gewachsen zu sein.

Hier auf diesem Blog findest Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, weitere Anregungen dazu:

In der Stille lausche auf Gott

Über die Schönheit des kontemplativen Lebens

Für Dich bin ich geboren

Herzensgebet - Jesusgebet

Die Praxis des Jesusgebets

Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich meiner!


Die Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche Sankt Marien in Bochum-Stiepel
an einem strahlend schönen Frühlingstag

Mittwoch, 18. April 2018

Anrufungen zur Göttlichen Barmherzigkeit

Bild des Barmherzigen Jesus in der Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf

Die Heilige Schwester Faustina schreibt am 12. Februar 1937 in ihr Tagebuch:

"Die Liebe Gottes ist die Blume - und die Barmherzigkeit die Frucht. Möge die zweifelnde Seele diese Ausführungen lesen und eine Vertrauende werden."
(TB 949)


Gottes Barmherzigkeit, Du unbegreifliches Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit -
wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du größte Eigenschaft Gottes -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Ausdruck Seiner größten Macht -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, aus der alles Leben und Glück fließt -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Quelle der Wunder und Geheimnisse -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du das ganze Weltall umfasst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Herzen Jesu entströmst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns die Jungfrau Maria zur Mutter der Barmherzigkeit gegeben hast -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, sichtbar in der Gründung und Ausbreitung der Kirche -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, offenbar im Geschenk der Heiligen Sakramente -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, unerschöpflich in den Sakramenten der Taufe und Buße -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, wunderbar in den Sakramenten des Altares und der Priesterweihe -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, unendlich erhaben in allen Geheimnissen des Glaubens -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Nichts ins Dasein rufst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns das ganze Leben hindurch begleitest -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vor verdienten Strafen beschützest -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns den heiligen Glauben vermittelst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns mit Gnade erfüllst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Elend der Sünde befreist -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns besonders in der Todesstunde umfängst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die du uns das ewige Leben schenkst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vor dem Feuer der Hölle bewahrst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du die Sünder bekehrst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du die Gerechten heiligst -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, die Du die Heiligen vollendest -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Stütze der Kranken und Leidenden -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Zuflucht der Armen und Bedrückten -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du einzige Hoffnung der Verzweifelten -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Ruhe und Frieden der Sterbenden -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Trost der Armen Seelen im Fegfeuer -

wir vertrauen auf Dich!


Gottes Barmherzigkeit, Du Wonne aller Heiligen -

wir vertrauen auf Dich!

Lasset uns beten:
 O Gott, dessen Barmherzigkeit ohne Grenzen, dessen Mitleid unerschöpflich ist, schaue gnädig herab auf uns und vermehre in uns Deine Barmherzigkeit, auf dass wir auch in größten Schicksalsschlägen und Nöten nicht in Verzweiflung fallen, sondern uns immer hoffnungsvoll Deinem Willen ergeben, der voller Barmherzigkeit ist. Durch unseren Herrn Jesus Christus, den König der Barmherzigkeit, der uns mit Dir und dem Heiligen Geist Barmherzigkeit erweist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.



Donnerstag, 12. April 2018

Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am 8. April 2018 in Düsseldorf

Der festlich geschmückte Altarraum in der Sankt-Josef-Kirche zu Düsseldorf

Der Barmherzigkeitssonntag am 8. April 2018 war ein schöner Frühlingstag in Düsseldorf, und einer der ersten warmen Tage nach einem langen, kalten und dunklen Winter. So strömte zur Mittagszeit eine große Anzahl gläubiger Menschen in die schöne Sankt-Josef-Kirche in Düsseldorf-Oberbilk, um dort das Fest der Barmherzigkeit Gottes würdevoll und feierlich zu begehen.

Die Feierlichkeiten begannen um 13.30 Uhr mit einer wunderschönen Heiligen Messe, die Pfarrer Monsignore Dr. Thomas Vollmer würdevoll zelebrierte. Pfarrer Vollmer hielt eine beeindruckende Predigt über die Barmherzigkeit Gottes und darüber, wie unser Herr Jesus Christus die Heilige Schwester Faustina zu Seiner Apostelin der Barmherzigkeit Gottes gemacht hatte, damit sie Jesu Verlangen nach einer besonderen Verehrung und Anrufung der Göttlichen Barmherzigkeit und Sein Verlangen nach der Einführung eines Festes der Barmherzigkeit am ersten Sonntag nach Ostern der Heiligen Katholischen Kirche übermittelte. So sprach der Barmherzige Jesus in einer Vision zur Heiligen Schwester Faustina:

"Ich wünsche, dass der erste Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit wird."
(TB 299)

Und Jesus verdeutlichte die Bedeutung des Festes, als Er der Heiligen Schwester Faustina erläuterte:

"Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tage stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen."
(TB 699)


So wurde auch in Düsseldorf das diesjährige Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für die vielen Menschen, die zu den Feierlichkeiten in die Sankt-Josef-Kirche nach Düsseldorf-Oberbilk gekommen waren. Eine große Anzahl der Gläubigen empfing das Heilige Bußsakrament und die Heilige Kommunion.

Jesus, ich vertraue auf Dich!

Um 15.00 Uhr wurde dann die Stunde der Barmherzigkeit mit Gebeten und Musik feierlich begangen. Voller Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes beteten die zahlreichen Gläubigen den Barmherzigkeitsrosenkranz, und in tiefer Ehrfurcht und mit großer Liebe beteten sie unseren geliebten Herrn Jesus Christus, der im Allerheiligsten Altarsakrament anwesend war, an.

Um 17.00 Uhr wurden zwei persönliche Zeugnisse über die Barmherzigkeit Gottes vorgetragen.

Zunächst schilderte ich den Menschen mein Zeugnis darüber, wie Gott in mein Leben eingegriffen und mir die Gnade der Bekehrung geschenkt hatte. Ich erzählte, wie der Barmherzige Jesus mein Leben veränderte und ich durch Seine Liebe und Gnade zu einem großen Verehrer der Barmherzigkeit Gottes wurde. Dann schilderte der 1. Vorsitzende der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus, Herr Hermann Müller, seine tief berührende Bekehrungsgeschichte und wie der Barmherzige Jesus ihn veranlasst hatte, die Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus zu begründen. Die Gebetsstätte befindet sich ganz in der Nähe der Sankt-Josef-Kirche, und zwar in der Sonnenstr. 78 in Düsseldorf-Oberbilk. Sie ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet und lädt jeden Menschen zum stillen Verweilen und zum Gebet ein.

In der Gedenk- und Gebetsstätte zum Barmherzigen Jesus in Düsseldorf-Oberbilk

Zum Abschluss der Feierlichkeiten gegen 18.30 Uhr spendete Pfarrer Monsignore Dr. Thomas Vollmer den Sakramentalen Segen, und anschließend spendete er mit der Reliquie der Heiligen Schwester Faustina jedem Gläubigen einen Einzelsegen.

Es war ein gelungenes und würdevolles Fest, das allen Besucherinnen und Besuchern große Freude bereitet hat. Es war wunderbar, der Einladung des Barmherzigen Jesus gefolgt zu sein, und sich am Fest der Barmherzigkeit Gottes der Quelle Seiner Barmherzigkeit genähert zu haben.

Der Tabernakel in der Sankt-Josef-Kirche zu Düsseldorf. 
Der Herr Jesus Christus ist in der Heiligen Eucharistie wirklich und wahrhaftig gegenwärtig!

Jesus Christus spricht:

"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, (Ich gebe es hin) für das Leben der Welt."
(Johannes 6,51)

"Amen, amen, das sage Ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und Sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, hat das Ewige Leben, und Ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und Mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und wie Ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der Mich isst, durch Mich leben."
(Johannes 6,53 - 57)